Close Encounters: das Festival

Seit über zehn Jahren bringt das Festival Close Encounters junge und etablierte Musikerinnen und Musiker aus der Schweiz und Georgien in beiden Ländern zusammen. Begonnen 2005 mit einem Fokus auf zeitgenössische und alte Musik, hat Close Encounters sich über die Jahre zu einem Festival entwickelt, das den Puls der georgischen und schweizerischen Szenen abtastet und sie miteinander in Dialog bringt.

Das besonders zu Beginn zentrale Anliegen, das in Georgien unbekannte etablierte Repertoire der Neuen Musik vorzustellen, wurde über die Jahre weiterverfolgt und führte zu georgischen Erstaufführungen etwa von Iannis Xenakis, György Ligeti und Salvatore Sciarrino. Ebenfalls zentral war seit Beginn die Ausbildung des Nachwuchses mit Workshops zunächst für Komposition und Interpretation, dann auch für Elektronik. Neue georgische Musik wurde dabei jeweils von Schweizer und georgischen MusikerInnen in beiden Ländern gespielt.

 

Stets mit Blick auf aktuelle Strömungen haben sich die Schwerpunkte in den letzten Ausgaben verlagert: 2011 wurden insbesondere neue Schweizer Kompositionen vorgestellt, in den Ausgaben 2013 und 2016 wurden die Konzertformate erweitert, um auch Improvisation und die experimentelle elektronische Szene einzubeziehen. Damit hat das Festival in den letzten Ausgaben vor allem auch in Georgien grosse Aufmerksamkeit erlangt: Volle Konzertsäle, Interviews im Fernsehen und eine starke Unterstützung der Stadt Tiflis zeugen davon.

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