Das Sulchan-Tsintsadze-Quartett (früher Staatliches Georgisches Streichquartett) wurde 1966 von Konstantine Vardeli und Tamas Batiashvili (Violinen), Nodar Zhvania (Viola) und Otar Chubinishvili (Violoncello), Absolventen des Konservatoriums in Tbilisi, gegründet. Den internationalen Durchbruch erzielten sie beim Leo-Weiner-Wettbewerb in Budapest 1973, bei dem sie den ersten Preis des Hauptwettbewerbs sowie einen Spezialpreis für zeitgenössische Musik erhielten. In Folge bestritt das Quartett zahlreiche Aufführungen in ganz Ost- und Westeuropa; 1980 wurde ihm die höchste sowjetische Auszeichnung "Volkskünstler" verliehen. Das Quartett hat zahlreiche Schallplatten veröffentlicht; zudem unterrichten alle vier Musiker am Konservatorium in Tbilisi. Das Repertoire des Sulchan-Tsintsadze-Quartetts umfasst Werke von der frühen Klassik bis zur Gegenwart; einen besonderen Stellenwert nehmen darin die Quartette von Dmitri Shostakovich ein.